
Tilo vs. Suppe

Einmal im Leben so viel von etwas essen, bis Du dein eigenes Körpergewicht verspeist hast.
Dieser Gedanke schwirrte immer mal wieder in meinem Kopf herum. Obwohl es nicht im wahren Sinne ein Sportabenteuer ist, habe ich es dennoch im Winter 2021/2022 weiter verfolgt.
Ich hatte mir im Vorfeld Gedanken darüber gemacht, welches Gericht ich für dieses Projekt nutzen wollte und landete zunächst bei Salat. Erste Versuche zeigten allerdings nach spätestens drei Tagen: das funktioniert nicht mit der ganzen Rohkost – Bauchschmerzen waren die Folge.
Der clevere Hinweis einer Arbeitskollegin half: „Tilo, Du solltest das Gemüse lieber vor dem Essen kochen!“ – Das brachte mich schließlich auf die italienische Gemüsesuppe „Minestrone“
Es gab dann tatsächlich gar keine weitere Vorbereitung, mit Ausnahme der Anschaffung von 4 Thermoskannen, jeweils mit 1 kg Suppe Fassungsvermögen. Somit war eine genaue Messbarkeit gegeben und vor allem: Mobilität. Ich konnte die Suppe essen, wo ich wollte.
Das Projekt startete an Neujahr 2022. Der Film begleitet mich von Anfang bis Ende.
Welche Selbstverständlichkeit weißt du besonders zu schätzen?
26 Tage lang gab es für mich fast jeden Tag Minestrone. Dabei wurde mir bewusst, wie selbstverständlich es für mich sonst ist, frei entscheiden zu können, was auf den Teller kommt.
Erst wenn etwas nicht mehr selbstverständlich ist, fällt oft auf, welchen Wert es eigentlich hat.
Welche Selbstverständlichkeit weißt du besonders zu schätzen?
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